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Gastbeitrag

Orphan Drugs fördern

Von Henning Fahrenkamp, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. · 2014

Volkskrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck genießen in der Öffentlichkeit eine hohe Aufmerksamkeit. Von Seltenen Erkrankungen hört man dagegen nicht so häufig. Dabei leiden allein in Deutschland rund vier Millionen Men­schen unter einer der rund 6.000 bekannten Erkrankungen. Dazu schreibt Henning Fahrenkamp, Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie.

Viele von ihnen haben eine jahrelange Irrfahrt durch unzählige Arztpraxen hinter sich, bevor ihr Leiden überhaupt diagnostiziert wird. Und dann gibt es für die Krankheit möglicherweise noch gar keine Therapie. Deshalb hoffen Patienten auf Forschungserfolge bei den Orphan Drugs, den Arzneimitteln gegen Seltene Erkrankungen. Wir dürfen sie nicht enttäuschen, denn die Betroffenen haben das Recht, gleichermaßen mit wirksamen und sicheren Arzneimitteln versorgt zu werden, wie Patienten, die an einer Volkskrankheiten leiden. Die Pharmaindustrie übernimmt hier schon länger Verantwortung und hat in der EU bislang mehr als 100 Orphan Drugs auf den Markt gebracht. 

Menschen mit Seltenen Erkrankungen hoffen auf Forschungserfolge

Forschungsanreize nötig

Das kann aber nur ein Anfang sein, denn die Forschung und Entwicklung muss auch in Deutschland noch weiter intensiviert werden. So sieht es auch der Aktionsplan des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) vor, der 2013 verabschiedet worden ist. Neben Verbesserungen der Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten muss es aus Sicht des BPI aber auch darum gehen, nationale Anreize zum Beispiel durch die Forschungsförderung zu schaffen und die Gebühren für die Beantragung klinischer Studien zu senken. Nicht zuletzt braucht die langfristig angelegte Forschung an Orphan Drugs unbedingt verlässliche Rahmenbedingungen bei der Erstattung.

Kontakt

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.
Friedrichstraße 148
10117 Berlin
Telefon: +49 30 2 79 09-0
E-Mail: info@bpi.de
Web: http://www.bpi.de/

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